Christstollen

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Taditionell gibt es bei uns jedes Jahr zu Weihnachten einen original Dresdner Christstollen. Denn was gibt es Weihnachtlicheres als einen saftigen Stollen? Das Rezept hier auf dem Blog kommt einem Dresdner Christstollen schon sehr nahe (ich habe ihn schon an meinen Lieben getestet 😉 ) und deswegen lohnt es sich wirklich, sich mit den verschiedenen Teigen auseinanderzusetzen. Und Ihr werdet sehen, so schlimm ist das gar nicht und das Ergebnis kann sich sowohl visuell als auch geschmacklich wirklich sehen lassen.

Damit der Christstollen auch noch etwas Zeit zum Durchziehen hat (eigentlich sollte er sogar mehrere Wochen ziehen) gibt es ihn hier auf dem Blog schon vor Heiligabend. So könnt ihr ihn stolz zum Fest präsentieren. Denn immerhin soll der Christstollen mit seinem dicken Puderzuckermantel traditionsgemäß an das gewickelte Christuskind erinnern.

Rezept

Zutaten

Früchtemischung:
500 g Rosinen
70 g Zitronat
130 g Orangeat
130 g gehackte Mandeln
20 ml braunen Rum
1 TL Zitronenaroma
50 ml Wasser

Vorteig:
210 g Mehl
1 Würfel Hefe (42 g)
150 ml Milch
1 EL Zucker

Hauptteig:
220 g Mehl
1 Prise Salz
100 ml Milch
1 Ei
2 Eigelb
25 g Zucker
180g kalte Butter
1 TL Zitronenaroma
1 TL Vanillearoma
150 g Marzipanrohmasse (klein geschnitten)

Für die Puderzuckerhaube:
200g zerlassene Butter
250 g Puderzucker

Zubereitung

Die Früchtemischung zusammen in einer Schüssel vermengen und am Besten über Nacht ziehen lassen. Zur Not reichen aber auch ein paar Stunden.

Vorteig: Mehl, Hefe, Milch und Zucker in eine Schüssel geben und mit den Knethaken zu einem glatten Teig verarbeiten. Dann den Teig 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Hauptteig: Alle Zutaten außer Marzipan und Butter zu einem weichen Teig verrühren. Dann den Vorteig hinzufügen und nochmal gut miteinander verkneten. Marzipan hinzufügen und weiter kneten bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Dann die Butter stückchenweise hinzufügen und weiterkneten.

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Dann die eingeweichten Früchte mit der Hand unterkneten. Den Teig mit einem Geschirrtuch bedecken und 20 Minuten ruhen lassen. Dann den Teig leicht zusammendrücken und zu einer Kugel formen. Nochmal 10 Minuten ruhen lassen. Dann zwei längliche Stollen formen (oder eine Stollenform verwenden, wenn Ihr sowas besitzt) und bei 190 Grad im vorgeheizten Backofen backen. Nach 5 Minuten die Temperatur auf 175 Grad reduzieren. Eventuell nach einiger Zeit mit Alufolie bedecken, falls der Stollen zu dunkel wird.

Gleich nach dem Backen auf ein Gitter setzen und mit der zerlassenen Butter einpinseln und mit Puderzucker bestreuen. Diesen Vorgang solange wiederholen, bis alles aufgebraucht ist.

Den Stollen komplett auskühlen lassen und danach luftdicht in Alufolie verpacken. So lange es geht, in der Alufolie ziehen lassen (er wird mit der Zeit immer besser). Meiner hat es nur ein paar Tage „überlebt“, aber auch da war er schon ganz köstlich!

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